Der Salon Elfie

 

Das Haus Witzersdorf 15

OLIVER SCHULZ

Als ich 1972 zum ersten Mal nach Witzersdorf kam, hatte ich in meiner kindlichen Naivität eine gewisse Erwartungshaltung (Witzersdorf = lustig, so wie Urfahrmarkt), die jäh enttäuscht wurde.

Da war ein altes schäbiges Haus, und die Besitzer redeten eine für mich unverständliche Sprache: Mühlviertler Dialekt. Mittlerweile beherrsche ich diese Sprache auch und fühle mich nach wie vor sehr wohl im „Bauernhaus“. Ich verbinde mit Witzersdorf 15 viel Arbeit, aber auch sehr viele rauschende Feste.

So soll es auch weitergehen…

 

Die Gäste

ELFIE SCHULZ

Ein Anliegen ist mir dabei auch, dass diese Einladungen Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen, ihre Arbeiten in einem anderen Umfeld zu präsentieren.
Die vielen beeindruckenden Begegnungen in meinem Leben haben dazu beigetragen, dass ich mit Freude und Leidenschaft Gastgeberin geworden bin.

Ganz im Sinne des Philosophen Martin Buber:

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“

 

Die Gastgeber

ELFIE SCHULZ

Oft hab ich mich gefragt woher meine Freude an der Rolle der Gastgeberin kommt. War es mir in die Wiege gelegt oder waren es die vielen wunderbaren Begegnungen mit Menschen, die sich mir gegenüber so gastfreundlich und großherzig verhalten haben?

Wahrscheinlich etwas von allem. Ich hatte Begegnungen mit Menschen, die mich bei sich aufnahmen als gehörte ich zur Familie.

„Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.“ (Dalai Lama)